Die entscheidenden ersten Momente
Das Akronym DOA , oder Tod bei der Ankunft ist ein Begriff, der in der Notfallmedizin und Strafverfolgung häufig verwendet wird. Während der Begriff selbst einfach ist, sind die zugrunde liegende Wissenschaft und die mit der Feststellung und Dokumentation eines DOA-Falls verbundenen Verfahren komplex, entscheidend und oft emotional aufgeladen. Zu verstehen, was DOA aus medizinischer und rechtlicher Sicht bedeutet, ist der erste Schritt, um die schnellen und riskanten Entscheidungen der Ersthelfer zu würdigen.
Definition des klinischen Todes
Wenn ein Patient entschlossen ist DOA Dies bedeutet, dass der Patient beim Eintreffen des medizinischen Personals (z. B. Sanitäter oder Personal der Notaufnahme) bereits irreversible Todeszeichen aufweist und keine Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet oder fortgesetzt werden, da diese als vergeblich gelten würden.
Zu den häufig gesuchten irreversiblen Anzeichen gehören:
- Feste und erweiterte Pupillen (Mydriasis): Die Pupillen reagieren nicht auf Licht.
- Fehlende Herztöne und Atmung: Es ist weder Puls noch Atmung erkennbar.
- A-Systole: Das völlige Fehlen elektrischer Aktivität im Herzen (flache Linie) auf einem Elektrokardiogramm (EKG)-Monitor.
Die Rolle der Zeit bei der Bestimmung der DOA
In vielen Fällen ist die seit Beginn des Herzstillstands verstrichene Zeit der kritischste Faktor. Das Gehirn kann normalerweise nur wenige Minuten ohne Sauerstoff überleben (ein Zustand, der Anoxie oder zerebrale Ischämie genannt wird), bevor irreversible Schäden auftreten. Wenn die Ersthelfer deutlich nach diesem Zeitfenster eintreffen und der Patient deutliche Anzeichen eines längeren klinischen Todes zeigt, a DOA Erklärung abgegeben wird.
Irreversible Zeichen: Der wissenschaftliche Beweis
Eine formelle DOA Eine Erklärung erfolgt nicht leichtfertig und erfordert klare, eindeutige Anzeichen dafür, dass biologische Prozesse dauerhaft zum Stillstand gekommen sind. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der Zellschaden weit verbreitet und irreversibel geworden ist.
Rigor Mortis und Livor Mortis
Zwei der eindeutigsten Anzeichen postmortaler Veränderungen sind oft ausschlaggebend für die Feststellung, dass der Patient lange vor dem Eintreffen des Arztes verstorben war:
- Rigor Mortis (Steifheit des Todes): Dabei handelt es sich um die Versteifung der Körpermuskulatur durch den Verlust von Adenosintriphosphat (ATP) in den Muskelfasern, das für die Muskelentspannung notwendig ist. Sie beginnt typischerweise einige Stunden nach dem Tod und entwickelt sich innerhalb von 12–24 Stunden vollständig. Das Vorliegen einer vollständigen Totenstarre ist ein klares Zeichen dafür, dass eine Wiederbelebung sinnlos wäre.
- Livor Mortis (Lividität): Dabei setzt sich Blut aufgrund der Schwerkraft in den unteren (abhängigen) Teilen des Körpers ab, was zu einer rötlich-violetten Verfärbung der Haut führt. Wenn die Blässe „fixiert“ ist (d. h. die Verfärbung verschwindet nicht, wenn Druck ausgeübt wird), deutet dies darauf hin, dass der Tod mehrere Stunden zurückliegt, und macht den Patienten zu einem sicheren Patienten DOA .
Umweltfaktoren und Körpertemperatur
Auch die Körperkerntemperatur oder Algor mortis kann eine Rolle spielen, obwohl sie sehr unterschiedlich ist. Ohne Fieber kühlt sich die Körpertemperatur auf die Umgebungstemperatur ab. Extreme Umweltfaktoren (z. B. schwere Unterkühlung) können jedoch manchmal den wahren Zeitpunkt des Todes verschleiern und erfordern möglicherweise ein vorsichtiges Vorgehen vor einem DOA Anruf ist abgeschlossen.
Protokolle und die emotionale Wirkung
Die formelle Erklärung von DOA orientiert sich an strengen Protokollen, die von medizinischen und rechtlichen Behörden festgelegt wurden. Diese Protokolle sollen Konsistenz, Genauigkeit und einen angemessenen Umgang mit dem Körper und der Szene gewährleisten.
Rechtliche und medizinische Dokumentation
Sobald ein Patient dazu bestimmt ist DOA , verlagert sich der Prozess von Wiederbelebungsbemühungen hin zur Dokumentation und Untersuchung. Dazu gehört:
- Szenenkonservierung: Bei nicht natürlichen oder verdächtigen Todesfällen müssen Ersthelfer und Strafverfolgungsbehörden den Tatort sichern.
- Benachrichtigung des Gerichtsmediziners/Coroners: Zur amtlichen Ermittlung der Todesursache und -art sowie zur Ausstellung einer Sterbeurkunde ist die ärztliche Rechtsbehörde zu verständigen.
- Ausführlicher Bericht: Das medizinische Personal muss einen detaillierten Bericht über die Befunde verfassen, einschließlich der spezifischen beobachteten Todeszeichen und des genauen Zeitpunkts des Todes DOA Erklärung abgegeben wurde.
Den Trauernden unterstützen
Für Ersthelfer ist der Umgang mit a DOA Ein Fall ist ein häufiger und herausfordernder Teil des Jobs. Sie sind oft diejenigen, die den Familienmitgliedern die verheerende Nachricht überbringen müssen. Schulungen in Krisenkommunikation und Trauerbegleitung sind ein entscheidender Bestandteil der Notfallmedizin und zielen darauf ab, in der dunkelsten Stunde eines Menschen Mitgefühl und Klarheit zu vermitteln.

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